Musikerstellungs-App BeatPad heute in der Vollversion kostenlos!

| 10. März 2017 | 0 Comments

BeatPad IconDie gute Musik-App BeatPad für iPhone, iPod Touch und iPad gibt es heute kostenlos. Mit Beatpad bekommst Du eine App, mit der Du selbst richtig Musik produzieren kannst, also eine richtige Musikproduktionssoftware – und das komplett ohne Noten aber mit 8 Spuren und viel Freiheit.

Die Bedienungsanleitung ist ein paar Zeilen lang und zeigt damit, wie einfach es ist, mit BeatPad zu spielen oder zu arbeiten. Vordefinierte Soundschnipsel in reicher Auswahl stehen zur Belegung der 16 Pads zur Verfügung, da sind bereits zigtausend individuelle Kombinationen möglich. Du kannst aber auch eigene Sounds aufnehmen und diese über einen Drum-Layer legen, Du hast schließlich acht Spuren zur Verfügung, die frei von Dir genutzt werden können.

Wer aber richtige Ergebnisse erzielen möchte, muss dann doch etwas Zeit investieren und zum Beispiel die Webseite XMEinc.com besuchen, da gibt es unter dem Menuepunkt Beatpad gleich mehrere Videobeispiele, wie man mit der App sogar aktuelle Chartbreaker “nachbauen” kann. Und wenn das geht, dann kann man auch eigene Kreationen erstellen und selbst komponieren und die eigenen Trackideen umsetzen.

Schau Dir einfach mal den Film an, den ich auf Youtube gefunden habe. Da erklärt der amerikanische Musiker Brandon, wie er mit der App den Song “Can’t feel my Face” von The Weeknd instrumental nachbaut. Nimm Dir die Zeit, die der Film dauert, wenn Du Dich für Musik interessierst, es lohnt sich.

Das volle Potenzial der App hat sich auch uns erst nach Ansehen des Youtube-Videos erschlossen. Es ist erstaunlich, dass man mit ein paar Einstellungen und Sounds mit der App tatsächlich Musik so aufnehmen kann, dass sie heutigen Ansprüchen genügt. Man muss sich aber auch damit beschäftigen – wenn man nur etwas rumtippt, wird man keine berauschenden Ergebnisse erwarten können. Auf Youtube gibt es gleich eine ganze Reihe von “Produktionsvideos” zur Anregung.

Es lohnt sich auch, die verlinkte Webseite zu besuchen, da gibt es weitere Beispiele (erklärt in englischer Sprache), wie man zum Beispiel “I’m sexy and I know it” oder “Party Rock Anthem” von LMFAO nachbauen kann.

Nun kann man in Beatpad auch XMLoops als Soundkit laden und die Loops passend zum Songtempo abspielen. Die Loops können nun auch aufgenommen und als Playback wiedergegeben werden. Neu sind auch ein paar Sound Packs von Epic Brass Loops & Rap Studio Loops, die man allerdings zukaufen muss.

Die App läuft auch im Zusammenspiel mit der Apple Watch und es gibt die Möglichkeit, größere Projekte auch in der Cloud zu speichern. Auch die Zusammenarbeit mit Pocket Studio wurde nochmals verbessert. Wer BeatPad hat, kann das Plugin für BeatPad in Pocket Studio nun kostenlos erhalten und so ganz leicht seine BeatPad Musik in Pocketstudio importieren.

Noch ein Tipp: Die Sound-Kits für die 16 Pads findet Ihr unter Settings. Wenn Ihr dort Sound-Kits auswählt, werden zunächst einige Ergänzungssets angezeigt, die man noch dazu kaufen kann. Etwas runterscrollen und Ihr kommt zu den Sets, die schon dabei sind. Und das sind immerhin 120 Sets, darunter sehr viele unterschiedliche Musikstile. Und mit 120 Sets kann man sicher schon eine Menge anfangen.

BeatPad läuft auf iPhone, iPod Touch und iPad mit iOS 6.0 oder neuer. Die App braucht 329 MB Speicherplatz und ist (entgegen der Angabe im App Store) in englischer Sprache. Normalpreis: 3,99 Euro.

 

BeatPad Screenshots

16 Felder (mit vielen vielen Sounds dahinter) hast Du zur Verfügung – und acht Kanäle. Das reicht für die Herstellung von guten Songs.

Natürlich bietet die App auch ein Metronom, damit Du im Takt bleibst - und eine Community, über die Du hören kannst, was andere mit dem Programm bereits geschaffen haben. Und das ist beeindruckend.

Natürlich bietet die App auch ein Metronom, damit Du im Takt bleibst – und eine Community, über die Du hören kannst, was andere mit dem Programm bereits geschaffen haben. Und das ist beeindruckend.

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Category: Die App des Tages, Musik

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Markus Burgdorf startete App-kostenlos.de im Januar 2010 und hat seitdem über 10.000 Apps getestet. Mittlerweile berät er über die App Agency App-Herausgeber in den Bereichen Vermarktung von Apps, Entwicklung von Apps, Internationalisierung und arbeitet mit seinen Kunden daran, das Nutzererlebnis bei der Verwendung von Apps zu verbessern.

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