Angry Birds Go! erschienen – niedlich gemacht aber auch leider voll im Trend mit den In-App-Käufen

| 11. Dezember 2013 | Keine Kommentare

Angry Birds Go! IconDie Angry Birds sind zurück – doch dieses Mal ganz anders als gewohnt. In Angry Birds Go! geht es zum ersten Mal ums Rennen fahren.  Auf Piggy Island werden nämlich jetzt Bergrennen veranstaltet.

In diesen Seifenkistenrennen geht es mal wieder um Alles. Kurvige Strecken, hinterlistige Gegner und aufrüstbare Gefährte lassen spannende Rennen erwarten. Du kannst als Vogel oder Schwein fahren, Spezialkräfte nutzen und die unterschiedlichen Spielmodi ausprobieren. Nach jedem Rennen bekommst Du einige Münzen, mit denen Du Verbesserungen für Deine Seifenkiste kaufen kannst. Du startest mit den Aufgaben in „Seedway“ und schaltest Dir dann weitere Welten zum Fahren frei. Allein in Seedway gibt es schon 36 Rennen, die unterschiedliche Rennarten aufgeteilt sind.

Interessant: Zusammen mit Hasbro werden Angry Birds Go! Telepods verkauft, die die App sozusagen ins reale Leben öffnen, indem man hier zum Beispiel Seifenkisten und Rennstrecken dafür kaufen kann und diese Seifenkisten dann „in die App einscannt“, so verschmelzen dann virtuelle Spielwelt mit der realen Spielwelt und die Kunststoff-Renner fahren plötzlich innerhalb der App weiter. Und wer die Musik mag, kann auch gleich den Angry Birds Go! Soundtrack dazubestellen. Hier zeigt Rovio wieder einmal, dass man bei der kommerziellen Verwertung der Spiele immer noch Neues im Köcher hat.

Doch ist auch diese neu erschienene App ganz im Trend der Zeit offenbar darauf ausgelegt, den Spieler anzulocken, zu begeistern und dann möglichst oft zahlen zu lassen. Ich möchte hier nicht den Vergleich zur Drogenszene bringen, aber irgendwie drängt sich das auf.

Das Spiel beginnt ganz schnell und irgendwie niedlich, doch je weiter man kommt, desto schwerer wirds und schon nach ein paar Rennen reichen die erhaltenen Münzen zum Aufrüsten des Karts nicht mehr aus. Man muss das Kart aber aufrüsten, um weiter Rennen fahren zu können, denn deren Zulassungsvoraussetzungen steigen immer mehr an. Erreicht Dein kart nicht die geforderte Kubikgröße, kannst Du das Rennen nicht fahren.

Nun muss man auch die Zweitwährung (Edelsteine) einsetzen, wenn man im Rennen den Turbo zuschalten möchte. Einmal ist es gratis, beim zweiten und jedem weiteren Mal kostet es schon jeweils drei Edelsteine. Braucht man Münzen, kann man die mit Edelsteinen kaufen. Braucht man allerdings Edelsteine, so kommt das echte Geld ins Spiel: Die günstigste Menge sind 200 Edelsteine für 2,69 Euro, der teuerste Kauf sind dann 14.000 Edelsteine kosten 89,99 Euro. Dazwischen gibt es zahlreiche Abstufungen.

Red, der prominente und bekannteste Angry Bird wird auch müde. Nach 5 Rennen muss er ausruhen. Hier kommen nun die weiteren Charaktere zum Zuge, die man im Verlauf des Spiels freischaltet. Aber auch die fahren nur 5 Rennewn und müssen dann ausruhen. Wenn man allerdings 10 Edelsteine einsetzt, wird die Energie wieder aufgeladen und die Spielfigur kann wieder fünf Rennen bestreiten. Ansonsten heißt es 20 Minuten warten.

Vorsicht bei der Weitergabe des Spieles an Kinder. Die könnten hier schnell zu Käufen verleitet werden, wenn sie Euer Kennwort kennen… Ansonsten ist das Spiel nur für die empfehlenswert, die die Tricks durchschauen und dann halt einfach aufhören, wenn die Zwangspause kommt.

Angry Birds Go! läuft auf iPhone, iPod Touch und iPad ab iOS 6.0 oder neuer und ist mit 97,7 MB relativ klein. Die App ist in deutscher Sprache. Angry Birds Go! wird dauerhaft kostenlos angeboten und finanziert sich durch Werbung und In-App-Käufe.

Angry Birds Go!

Rasante Seifenkistenrennen mit unterschiedlichen Aufgaben warten in Angry Birds Go! auf den Spieler.

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Kategorie: Kostenlose Apps, Spiele kostenlos

Über den Autor ()

Markus Burgdorf startete App-kostenlos.de im Januar 2010 und hat seitdem über 10.000 Apps getestet. Mittlerweile berät er über die App Agency App-Herausgeber in den Bereichen Vermarktung von Apps, Entwicklung von Apps, Internationalisierung und arbeitet mit seinen Kunden daran, das Nutzererlebnis bei der Verwendung von Apps zu verbessern.

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