Faszinierend gute WWII-Flug-Simulation für iPhone und iPad kurzzeitig gratis

| 22. August 2013 | Ein Kommentar

Sky Gamblers: Storm Riders App IconVorgestern war ich noch in Dover, der englischen Stadt am Ärmelkanal mit den berühmten Kreidefelsen und dem Dover Castle. Im englischen Kent wird die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg besonders gepflegt, denn hier erwartete man nicht nur die Invasion der Deutschen, hier waren auch besonders viele Fliegerstaffeln zur Verteidigung stationiert. Auch wenn die Invasion von deutscher Seite nicht stattfand, waren Dover, Ramsgate, Margate und Folkestone doch Frontstädte. Und so gibt es viele interessante Militärdenkmäler, die man heute besichtigen kann.

Als ich mir das heute kostenlose Spiel Sky Gamblers: Storm Raiders ansah und das Tutorial durchspielte, erkannte ich Dover sofort wieder. Das Spiel spielt nämlich neben Pearl Harbour, Midway, Deutschland, Frankreich auch in der Gegend von Dover, wo es nur wenige Meilen über den Ärmelkanal nach Dünkirchen und Calais sind. Man hat also gleich mehrere bedeutende Kriegsschauplätze in das Spiel eingebaut.

Die Gesamtausstattung des Spiels ist hervorragend: Sehr gute Grafik paart sich mit leichter Bedienung und ordentlichem Sound. So entsteht eine Luftkampf-App, die es durchaus mit den Flug-Sims auf dem PC aufnehmen kann, aber durch die Neigungssteuerung doch noch etwas realistischer wirkt.

Die Spielmöglichkeiten sind vielfältig: Ob man allein Missionen fliegt oder mit Online-Freunden gemeinsam oder gegeneinander kämpft. So gibt es die Modi Überleben, Last Man Standing, Freiflug, Deathmatch, Team Match und Erobere die Flagge. Über den Voice Chat kann man sich auch mit den Mitspielern austauschen, wenn alle Englisch beherrschen.

Beginnen sollte man mit dem Tutorial. Hier lernt man das Fliegen, Landen und Starten und natürlich auch Grundzüge des Luftkampfes. Dann mit Einzelkampagnen weitermachen. Ich habe die Mission Battle of Britain geflogen. Da sind gleich mehrere Angriffswellen abzuwehren. Man fliegt als Teil einer Staffel und erhält Zwischenziele, die zu erledigen sind. Die Luftwaffe kommt in Wellen mit unterschiedlichen Flugzeugen – und ist durchaus gefährlich. Schon nach wenigen Minuten war meine Maschine schon ziemlich zerfetzt, konnte aber die Kampagne gerade noch so abschließen. Ich habe mich dabei eines kleinen Tricks bedient, man kann nämlich auch einen Autopilot einschalten, wenn zu heiß wird. Das hilft dann etwas.

Mit den Multiplayer-Spielen sollte man etwas warten, bis man sich sicher genug fühlt. Sonst artet das nur in Enttäuschung aus. Denn es kommt durchaus auf Eure fliegerischen Fähigkeiten an, wenn ihr im Wettbewerb mit anderen Spielern bestehen wollt. Vorher am Besten den Überlebenskampf als Einzelspieler gut meistern, dann ist man schon gut vorbereitet.

Gut ist auch, dass man den Spielfortschritt über iCloud speichern und mit anderen iOS-Geräten synchronisieren kann. Allerdings ist mir das Spiel auf dem iPhone in der Darstellung und in den verwendeten Schriften zu klein. Ich kann die Schrift auf dem iPhone5 kaum entziffern.

Insgesamt ein Spiel, mit dem man viele Stunden Spaß und Spannung erleben kann. Natürlich kann man weitere Flugzeuge kaufen, aber bis das so weit ist, ist man schon ein recht erfahrener Pilot mit einigen Flugstunden.

Sky Gamblers: Storm Raiders Screenshot

Auf diesem Screenshot sieht man die gute Grafik auf dem iPad – und dass mein Flieger schon ziemlich ramponiert ist. Oben links werden Höhe und Fluggeschwindigkeit angezeigt, oben rechts ist der Radarbildschirm.

Sky Gamblers: Storm Raiders läuft auf iPhone (ab 3 GS), iPod Touch (ab 3. Generation) und iPad. Es braucht ziemlich viel Prozessorleistung und saugt den Akku recht schnell leer. Grundsätzlich ist das Spiel in deutscher Sprache, man findet aber doch einige Übersetzungsschwächen und gewinnt so den Eindruck, dass man wohl mal einen deutschsprachigen Helfer hatte, diesen aber wohl nicht mehr beschäftigt. Die App, die 470 MB belegt, braucht mindestens iOS 5.

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Kategorie: Die App des Tages, Spiele

Über den Autor ()

Markus Burgdorf startete App-kostenlos.de im Januar 2010 und hat seitdem über 10.000 Apps getestet. Mittlerweile berät er über die App Agency App-Herausgeber in den Bereichen Vermarktung von Apps, Entwicklung von Apps, Internationalisierung und arbeitet mit seinen Kunden daran, das Nutzererlebnis bei der Verwendung von Apps zu verbessern.

Kommentare (1)

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