Perfekte Bilder mit der gerade kostenlosen iPhone- und iPad App Perfect Image?

| 24. Oktober 2012 | noch kein Kommentar

Die gerade kostenlose App Perfect Image bietet zahlreiche Funktionen zur Bildbearbeitung und ist von den Nutzern im App Store sehr gut bewertet. Die App für iPhone, iPod Touch und iPad verknüpft die Bildbearbeitung mit der Bildrahmung und Erstellung von Kollagen. Sie könnte somit durchaus gleich mehrere Apps ersetzen.

Die Bildkollage funktioniert sehr einfach: Man wählt die Bilder aus, die man in einer Darstellung zeigen möchte und tippt dann auf das Layout der Kollage, welches man einsetzen möchte. Das Ergebnis erscheint sofort und man kann die Bilder auch noch so verschieben, wie man es möchte. Schnell, einfach und gut. Hier stehen standardmäßig bereits viele voreingestellte Layouts zur Verfügung, reicht das nicht, kann man weitere Layouts dazukaufen.

Die Bildrahmung ist in den Bereich Bildbearbeitung eingebettet. Hier stehen insgesamt 68 vordefinierte Rahmen in fünf Kategorien zur Verfügung. Das Ergebnis ist ordentlich, aber nicht alle Rahmen sind wirklich westlicher Geschmack.

Die Bildbearbeitung ist eher für die schnelle Bildänderung gedacht. Man kann 45 Filter einsetzen, von denen einige allerdings das Bild eher verschlechtern, als verbessern. Man kann Bilder zuschneiden, dafür stehen auch 19 geometrische Formen zur Verfügung. Die Größe der jeweiligen Form kann man durch Antippen und halten der Ziehpunkte verändern.

Die Bilder lassen sich drehen, kippen und wenden. Durch Klicken auf den X-Button oben links kann man jeden Schritt auch wieder rückgängig machen.

Über den Zauberstab-Button in der unteren Leiste kommt man auf die Bildbearbeitung mit voreingestellten Filtern. Hier stehen 45 Filter verschiedenster Art zur Verfügung, diese lassen sich aber nur in der voreingestellten Weise nutzen. Eine Änderung der Filter ist nicht vorgesehen, auch nicht das Definieren eigener Filter. Manche Filter verschlechtern das Bild auch nur, ohne dass man den Eindruck hat, dass das Ziel des Filters in der Bildumwandlung perfekt erreicht würde. Tippt man zum Beispiel auf Oil für Ölmalerei, verschwinden die Details und man erhält ein Ergebnis, welches man allenfalls als Mischung zwischen Aquarell und Ölgemälde ansehen kann. Mit jedem neu gewählten Effekt springt das Bild auf den Ausgangszustand zurück, so dass eine Kombination von Effekten nicht möglich ist. Das würde nur mit einer Bildspeicherung zwischendurch möglich sein.

Man kann die Bilder noch mit allerelei Schnickschnack und Verzierungen, wie Bändchen, Krönchen und Herzchen verzieren und sogar Sprechblasen einbauen, in die man auch schreiben kann. Das Programm bietet dazu große und kleine Cliparts in ordentlicher Vielfalt. Allerdings kann das Programm beim Beschreiben der Sprechblase offenbar keine Leerzeichen vertragen, denn bei mir reagierte es auch Leerzeichen nicht. Also kann man pro Sprechblase nur ein Wort schreiben. Die Größe der Buchstaben regelt sich nach der Größe der Sprechblase.

Es ist auch möglich, direkt ins Bild einen Text einzusetzen, aber auch hier gingen die Leerzeichen nicht.

Von den kleinen Fehlern abgesehen, ist die App durchaus eine Empfehlung, auch wenn Sie mit tadaa, Snapseed und iPhoto nicht mithalten kann. Gute Mittelklassse.

Perfect Image Screenshots

Perfect Image bietet zahlreiche Bildbearbeitungsmöglichkeiten, die im Privatbereich von der Qualität her ausreichen dürften.

Unsere Bewertung:

 


Die App kann ziemlich viel, aber nicht alles perfekt. Sie eignet sich gut für die schnelle Bildbearbeitung, wenn man nicht die höchsten Ansprüche stellt. Gut ist die Funktion für die Bildkollage.

Nutzerbewertung:

 


QR-Code zum Download:

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Downloadlink:

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(39,1 MB)

 

 

 


Bemerkungen:

  • Die App läuft auf iPhone, iPod Touch und iPad ab iOS 4.3
  • Die App ist bereits für das iPhone 5 optimiert
  • Perfect Image ist in englischer Sprache, kommt aber weitgehend ohne Sprache aus
  • Normalpreis: 1,59 Euro


 

 

 

 

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Kategorie: Die App des Tages, Foto und Video, Tools

Über den Autor des Beitrages: ()

Markus Burgdorf startete App-kostenlos.de im Januar 2010 und hat seitdem über 10.000 Apps getestet. Mittlerweile berät er über die App Agency App-Herausgeber in den Bereichen Vermarktung von Apps, Entwicklung von Apps, Internationalisierung und arbeitet mit seinen Kunden daran, das Nutzererlebnis bei der Verwendung von Apps zu verbessern.

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