Gerade kostenlos: Tacho, Höhenmesser und Geschwindigkeitswarner in einer App

25. Mai 2010

Heute morgen habe ich eine App ausprobiert, die gerade kostenlos angeboten wird und für Auto- und Motorradfahrer sinnvoll sein kann. Die App hört auf den etwas komplizierten Namen a 3DTrack HUD +SpeedCams und kann ziemlich viel. Ich stellte mir nur die Frage, ob ich das auch wirklich brauche. Zählen wir also mal auf, was die App so kann: Zunächst misst sie die aktuelle Geschwindigkeit, errechnet daraus die Durchschnittsgeschwindigkeit. Sie sagt Dir auf welcher Höhe Du unterwegs bist, wie lange Du schon fährst und in welcher Himmelsrichtung Du gerade unterwegs bist. Dann zeigt sie noch, wie weit Du vom Startpunkt bereits gefahren bist und die Höchstgeschwindigkeit, die Du erreicht hast. Man kann sich das für die aktuelle Fahrt anzeigen lassen, oder für alle von der App überwachten Fahrten.

Viele Funktionen in einer App und der Trick, wie es mit dem HUD-Display dann klappen soll...

Die Anzeige des Höhenmessers ist ganz niedlich - nur wofür braucht man sie? Musik kann die App auch abspielen...

Die App zeigt auch die Position von Starenkästen an und welche Geschwindigkeit dort erlaubt ist. Beim Heranfahren an die Kamera gibt es eine visuelle und Ton-Warnung, die widerholt wird, wenn man zu schnell unterwegs ist. Ich habe das heute in Hannover getestet und war erstaunt, wieviel Kameras es angeblich geben soll. Immerhin trägt die App so zu einer etwas ruhigeren Fahrweise bei.  Die Datenbank enthält Starenkästen aus Europa, USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Brasilien, Südafrika, Singapur, Taiwan, Vereinigte Arabische Emirate, Hongkong, Kuwait, Russland und Thailand.

Wenn man auf dem Screen HUD drückt, schaltet das Display auf Spiegelschrift um und man soll dann alle Angaben in der Windschutzscheibe ablesen können, wenn man das Telefon auf das Armaturenbrett legt. Die Beurteilung, in wie weit das sinnvoll ist, überlasse ich jedem Leser. Fakt ist natürlich, dass man dabei alle Hände voll zu tun hat, in jeder Kurve das iPhone vor dem Wegrutschen zu bewahren. Es sei denn, dass das Auto eine Vertiefung an der Oberseite des Armaturenträgers hat, dann könnte es gehen. Von Festkleben oder Antackern ist aufgrund der mangelnden Praktikabilität abzuraten…  Die beste Alternative bietet natürlich eine halterung mit Schwanenhals, den man einfach so dreht, dass das iPhone dann waagrecht in der Schale liegt. Heute morgen jedenfalls, bei normalen Tageslichtverhältnissen, war es mir nicht möglich, die HUD-Anzeige in der Windschutzscheibe zu sehen. Vielleicht funktioniert das ja im Dunkeln besser.

Eine Funktion ist aber auf jeden Fall noch sinnvoll: Man kann vier Geschwindigkeiten eingeben, bei deren Überschreiten ein Warnton ertönt. Gerade bei den auf unseren Autobahnen jetzt großzügig verteilten Sondergeschwindigkeitsbeschränkungen bis runter auf 60 kann das sinnvoll sein.

Die App läuft nur auf iPhones 3 G aufwärts mit dem Betriebssystem  3.1.

Unsere Bewertung:

Eine App, die grundsätzlich viel kann, das Design hat uns noch nicht voll überzeugt

User-Bewertung im deutschen App-Store:

Downloadlink:

Anmerkungen:

  • In vielen Ländern, so auch in Deutschland ist der Betrieb von Radarwarnern verboten. Die Benutzung der App im Fahrzeug auf öffentlichen Straßen ist hierzulande verboten und kann damit enden, dass das iPhone beschlagnahmt wird.
  • Wir wissen nicht, wie lange die App kostenlos sein wird. Zum Zeitpunkt des Erscheinens unseres Beitrages war die App kostenlos verfügbar.
  • Die App ist in englischer Sprache.

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